Bordell, Puff Stichworte: Bordell, Rotlicht, Zuhälter, Prostitution, Abzocke Unter einem Bordell versteht man ein Gebäude, in dem Frauen ("Hure", "Prostituierte", "Callgirl", "Nutte") oder Männer ("Callboy", "Stricher", "Transe") sexuelle Leistungen gegen Entgelt anbieten. Die Ausübung der Prostitution ist in vielen Ländern verboten, in Deutschland aber erlaubt. Die Zahl der Huren in Deutschland wird auf 250.000 bis 300.000 geschätzt, die Zahl der Freier auf 1 Million pro Tag. Unter dem Begriff "Rotlicht-Milieu" versteht man eine geografische Bezeichnung für Betriebe zur Ausübung der Prostitution, aber auch die in dieser Branche tätigen Menschen. Bei den Betrieben kann es sich um Bordelle handeln, aber auch um Gaststätten und Spielhallen, in denen Menschen mit sozialen Kontakten zur Prostitution verkehren. Zu den Kernberufen im Bordell gehören die Betreiber, Wirtschafter und Hausmeister, Security-Fachkräfte und Botengänger. Frauen können als Hure, Tänzerin, Bardame, Wirtschafterin oder Geschäftsführerin eines Bordells arbeiten. Während diese Tätigkeiten in Deutschland legal ausgeübt werden dürfen, gelten Zuhälter und Menschenhändler als Straftäter, die von den Behörden konsequent verfolgt und bestraft werden. Damit die Behörden keine Abhängigkeit zwischen einem Zuhälter und dessen "Partie", also der für ihn arbeitenden Hure, konstruieren können, haben Zuhälter im Bordell ihrer Frau ständiges Betretungsverbot. Ein Rotlicht-Viertel ist ein Gebiet innerhalb einer Großstadt, das eine Häufung von Bordellen und Treffpunkten der Szene aufweist. Typische Rotlicht-Viertel sind um die Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli in Hamburg, ums Steintor in Hannover oder um den Hauptbahnhof von Frankfurt/Main zu finden. Sponsorin dieser Info-Seite: Yvonne F., Autorin des Rotlicht-Ratgebers "Die übelsten Tricks im Bordell" |