Straßenstrich Stichworte: Straßenstrich, Wohnwagen, Rastplatz, Seitensprung Unter einem Straßenstrich versteht man eine Anbahnungszone für sexuelle Handlungen im Freien gegen Entgelt. Am Straßenstrich warten die Huren entweder in einem Fahrzeug (Auto, Wohnwagen) oder am Straßenrand auf Kunden, um in deren Auto sexuelle Handlungen gegen Entgelt zu vollziehen. Der Straßenstrich gilt als die härteste Form der Prostitution, da den Huren und Freiern keine Annehmlichkeiten geboten werden, z.B. ein ungestörter Ort oder eine Waschgelegenheit. Frauen, die im Freien arbeiten, sind allen Witterungen ausgesetzt, aber auch den Beleidigungen und Pöbeleien von Passanten. Für einen Freier ist der Besuch am Straßenstrich riskant und teuer. Da viele Huren drogenabhängig sind, besteht ein erhöhtes Risiko auf Ansteckung mit HIV oder Hepatitis. Sobald der Freier eine Hure in sein Auto einsteigen lässt, riskiert er bestohlen zu werden - oder die Dame hinterlässt einen üblen Geruch im Wagen. In der Nacht kann ein Freier im Vorbeifahren auch nicht immer erkennen, dass viele Huren gar keine Frau sind, sondern ein Mann. Wird nur Oralsex gebucht, bemerkt der Freier den Unterschied vielleicht auch gar nicht. Weitere Beispiele für das Risiko am Straßenstrich In vielen Ländern, die Prostitution grundsätzlich verbieten, ist der Straßenstrich die einzige Variante des Paysex. Der Grund: Hohe Summen in ein Bordell zu investieren, wäre für einen Investor oder Betreiber sehr unsicher, da die Behörden das Haus jederzeit schließen könnten. In Deutschland spielt der Straßenstrich, der fast in jeder größeren Stadt zu finden ist, nur noch eine kleine Rolle. Da die Ausübung der Prostitution erlaubt ist, dürfen Model-Wohnungen oder FKK-Clubs öffentlich Werbung betreiben, sodass sich Freier leicht informieren können und lieber Huren in einem angenehmeren Umfeld besuchen. Neben dem amtsbekannten Straßenstrich existieren in Deutschland auch inoffzielle Sex-Treffpunkte, z.B. auf dem Rastplatz oder mn Baggersee. Ob und wie viel Geld dort für sexuelle Handlungen verlangt wird, unterliegt keinen Regeln.
Sponsor dieser Info-Seite: Yvonne Fischerholz, Autorin des Rotlicht-Ratgebers "Die übelsten Tricks im Bordell" Weitere Infos über die Abzocke am Straßenstrich |